Seite2 - Einsätze des Unteroffiziers Arthur Krüger

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Foto von  Arthur Krüger
aufgenommen 1940

Insterburg-bearb

Foto von Unteroffizier Arthur Krüger
aufgenommen in Insterburg

                            Kämpfe um Rostow und in der Miusstellung im Winter 1941-1942.

Ende November 1941 wurde Rostow im Handstreich genommen. Unter anderen Einheiten und unserer 60.I.D.mot waren Teile unseres Inf.Regt..daran beteiligt. Wir waren wohl zu schnell und zu weit vorgestossen. Rostow war das Tor zum Kaukasus. Die Russen griffen uns mit starken Kräften an und versuchten uns einzuschliessen. Unser Tross lag in Taganrog. Circa 60 Km. von Rostow. Es kam der Rueckzugsbefehl. Der groeste Teil unserer Einheiten gelang es sich aus der Russ. Umklammerung zu loesen. Teilweise durch Einheimische die  Stellen im Asovischen Meer kannten wo, die Eisdecke tragfaehieg war,halfen unsere Soldaten aus der Umklammerung.

Von einem fluchtartigen Rückzug kann keine Rede sein.Wir die Infanterie sammelten uns und bezogen am Westufer des Mius die uns angewiesene Stellungen.Ich glaube Jeder sollte nur das erzählen was er erlebt hat.Das es auf einem Rückzug auf den Strassen Verstopfungen gibt das ist normal.Wir wussten aber auch, wenn bei uns Vorne ein Panzer durchbrach,in der Etappe redete man  von hundert.Der Kampf für uns fand nicht in warmen Winterquatieren statt,sondern auf dem freien Feld und in Erdloechern.Der sogenanten Winterquartiere,gab es außer Rostow in der Etappe noch genug.Da war Taganrog,der Großraum Mariopol,mit den vielen intackten Ortschaften. Wegen den Rückzug und der Aufgabe von Rostow,wer deswegen gleich von einer Ràumung der Krim redet hatte von der Geografhie der Ukreine keine Ahnung. Ich habe auch sehr selten Russ. Flugzeuge gesehen .Wohl aber unsere braven Stuckas die uns immer wieder wenn es nicht weiter ging weiter halfen.

Eine kleine Episode aus Rostow möchte ich hier doch erzaehlen. Eine Gruppe sich dort
befindender Russ. Gefangener wurden von ihrem Komissar zum Wiederstand und zur Flucht aufgefordert.Der Ltn.Krull vom I.R.120mot (später Major der Bundeswehr)erschoss diesen Kommissar. Ltn. Krull wurde im November 1942 in Stalingrad verwundet.Nach seiner Genesung wurde er im Dezember wieder im Kessel eingeflogen.Im Januar kam er mit allen Anderen in Russ. Gefangenschaft.Dort wiedersetzte er sich gegen das Kommitee Freies Deutschland. Einer von diesen Freiheitshelden erzàhlte den Russen von dem Geschehen in Rostow. Krull wurde darauf zum Tode verurteilt und dann auf 25Jahre Zwangsarbeit begnadigt.

Walter Krull ist durch die Hölle der Gefangenschaft geschritten.Er kehrte erst am 11.November 1955 aus der Gefangenschaft zurueck.Er lebt heute in Hamburg ist querschnittgelähmt und fast blind.

Nun weiter auf Rostow zurück Meine schlimmsten Erlebnisse in Russland war der Winter 41-42 in der Miusstellung.Ich habe in meinen Memorien schon davon berichtet. Sehr Wenige sind dort mit ihren eigenen Fuessen heraus gekommen. Ich rede von uns der Infanterie die dort in ihren Erdlöchern bei Schneesturm und 40 Grad unter 0 durchhalten mußten. Wir hatten unsere normalen Stiefel,die sogenanten Knobelbecher und keine Winterkleidung. Die Pelze die  Frauen in der Heimat für uns spendeten,blieben in der Etappe .Die meisten Süddeutschen und Rheinlaender erfroren wie die Fliegen die Wenigen die durchhielten, waren meistens Preussen und Norddeutsche. Sie waren mehr wiederstandsfaehieg  gegen die enorme Kaelte. Selbst die Russen die eine sehr gute Winterbekleidung hatten, litten unter dieser Kaelte. Bei einem Angriff in dem sie von ihrem Komissar mit gezogener Pistole angetrieben wurden,rannten sie mit dem Gewehr auf dem Rücken und die Hände in den Taschen in unser Maschienengewehr Feuer hinein.

Der Scheesturm war schrecklich.Es froren uns die Augenlieder zu.Man konnte nicht weiter wie zwei drei Meter sehen. Einer beobachtete am Maschienengewehr, der Andere grub die Stellung vom Schnee frei. Hatte er die eine Seite vom Schnee befreit, war die andere Seite schon wieder zu. So waren wir zwei Stunden am SMG.und dann zwei Stunden Ruhe im Erdloch, das 10 Tage dann kam die Abloesung. Fuer die  überlebt hatten 10 Tage in Ruhestellung. Dort konnten wir schlafen und wieder warm Essen und Trinken.

Ueber diese Erlebnisse könnte man ein ganzes Busch schreiben. Aber wer glaubt es heute noch. Ich selbst bin am Zweifeln ob ich das alles erlebt oder getràumt habe. Sollte es war sein, so frage ich mir wie ist es moeglich, dass ich das alles überlebt habe. Auch wenn ich immer noch an meinen Erfrierungen an Händen und Fuessen leide. So lange wie wir leben werden wir von diesen Erinnerungen begleitet werden Vielleicht geben uns aber auch diese Erinnerungen die Kraft an uns selbst und an unsere Kräfte zu glauben.

Ich denke an ein italienisches Sprichwort: Alles Schlechte kommt nicht nur zum Schaden! Alles was ich in meinem Leben erreicht und geschaffen habe, oft auch fast unmögliches hätte ich das auch erreicht ohne die bitteren Erlebnisse des Krieges? Ich habe vieles verloren, aber auch wieder vieles gewonnen.

Arthur Krùger
Gedankengànge - Am 25.Aprill 2005.

Dieses ist meine Gegendarstellung auf einen Bericht von einem Angehòriegen der Pz. Aufkl.Abt.der 13.Panzerdivision,Schùtze Willi Kulik.

Er schreibt, von einem fluchtartigen Rùckzug.Die 60.I.D.und die 103.sollen grosse Verluste haben.Die 14.Pz.Div.soll nur noch 10 Panzer haben.Die Krim soll geràumt werden und vieles Anderes das sehr nach Etappe riecht.Daher antwortete ich mit meinen Erinnerungen.

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Kaiserjaeger, Einweihung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die gefallenen Kaiserjaeger
aus Mezzano ? Trento.

Meine Gedankengànge wàrend meiner Soldatenzeit von 1938 bis 1945.
 


Mein Name ist Arthur Krueger geboren am 12.Juni 1920 in der Freien Stadt Danzig.

Vieles ist erzàhlt worden von den Geschehnissen des Krieges.Von Taten und von Untaten. Viele Bùcher und Berichte vom Hòren und Sagen ehemaliger Offiziere sind geschrieben worden. Die dann doch aber am Ende des Krieges wieder freiwillig zur Bundeswehr gingen.Sie hatten wohl vom Krieg und vom Soldat sein noch nicht genug.

In all’ diesen Berichten ist aber leider nur sehr selten ein Landser, ein Infanterist der Jahrelang vorne im Dreck lag zu Worte gekommen. Wir die damals sogenannten Frontschweine, die wie Schweine vorne im Dreck lagen hatten keinen Putzer der uns das Wasser zum Rasieren und zum Waschen in unsere Stellung brachte.

Warum finden sich denn heute so sehr viele die von ihren Erlebnissen in Stalingrad erzàhlen. Warum erst heute? Wo wir nur noch eine Hand voll Überlebende der Hòlle von Stalingrad sind.Warum schwiegen die heute Redenden in der Öffentlichkeit die ganzen Jahre? Warum in Stalingrad General Paulus und so viele Offiziere die uns jahrelang zum blinden Gehorsam, eiserner Diziplien und Glauben am Führer aufforderten um Vorteile in der Gefangenschaft zu erreichen, sich in den Dienst der Russen stellten.

Diese Offiziere forderten uns, die nach Stalingrad treu ihres Eides weiter kàmpften zur Untreue auf. .Sie sind heute die Helden.Was wir aber sind, das hòrt man in Deutschland alle Tage.

Nun alles was ich hier beschreiben mòchte sind meine Gedankengànge als Infanteriesoldat in der Zeit von 1938 bis zum 9. Mai 1945. Als freiwilliger Danziger trat ich 1938 in die Deutsche Wehrmacht ein. Ich diente in der 8ten I.R.43 in Insterburg Ostpreussen. Im Juni 1939 wurden wir Danziger nach Danzig zur Polizei versetzt.
Dort stellten wir mit anderen Freiwilligen zwei Landespolizeiregimenter in der Kampfgruppe Eberhard auf. Ich kam als Gefreiter zum Polizeiregiment N.1.Das spàtere 243.
Ende August 1939 lagen unsere Einheiten rund um Danzig in Verteidigungsstellungen. Als am 1ten September der  Deutsche Panzerkreuzer Schleswig-Holstein das Feuer eròffnete, griffen wir in Richtung polnischen Korridor an.

Wir waren stolz, dass wir Polen besiegt hatten und unsere Heimatstadt Danzig vor einer polinesierung bewahrt hatten. Danach kam 1940 der Frankreichfeldzug.

Bei Forbach (Saarbrùcken) durchbrach unsere Danziger Division die Magienotlinie und stieß bis in den Vogesen vor.Viele unsere Danziger Kameraden ruhen dort bei Vorbach auf dem Soldatenfriedhof.

Ja, wir waren stolz auf unsere Siege und auch stolz Deutsche Soldaten zu sein.Wir glaubten fest an unseren Sieg.Wir stùrmten mit Begeisterung durch den Balkan.Wurden in Bulgarien von der Bevòlkerung und von Kònig Boris und der Kònigin begeistert begrùsst.

Wir stùrmten weiter nach Griechenland und vertrieben dort die Englànder.

Welcher Soldat wùrde da nicht stolz sein und an den Sieg glauben? Englànder, Franzosen und Deutsche, verhielten sich nach den internationalen Kriegsgesetzen. Nur war das leider in Russland nicht so.

Als im Juli 1941 der Stalinbefehl  bekannt wurde, Smert Nemetzki Okupante, tot den Deutschen Okupanten, schlagt sie tot immer wo ihr sie findet.

Da war es kein Krieg mehr.Es war  nur noch ein Gemetzel.Sie schossen wie die Irren auf unsere Sanitàter.Auf unsere Sanitàtsfahrzeuge. Es war fast nicht mòglich Verwundete und tote Kameraden zu bergen. Bis 1942 kamen wir noch gut voran Kiew, Nieppropetrow, Charkow, Mariopol, Tangarogg, Stalino und Rostow , waren Siege. .Aber unsere Ausfàlle waren enorm

Der Ersatz der zu uns kam, war sehr schlecht ausgebildet.

Junge Offiziere die von Krieg und Front und der Kampfweise in Russland keine blasse Ahnung hatten, sprachen von den Russischen Untermenschen, vom Fùhrer von Geheimwaffen und von dem Endsieg.

Wir wenige alten Landser glaubten nicht mehr an den ganzen Blòdsinn. Fùr uns war es klar, den Krieg kònnen wir nicht mehr gewinnen. Sollten wir gewinnen, so wùrden wir doch als Besatzungstruppen fùr 10 bis 15 Jahren in Russland bleiben.
Was bleibt uns ùbrig. Die Russen versprachen uns den Tot. Die Amerikaner ,dass alle Deutsche Mànner kastriert werden und in Arbeitslager kommen. Gehen wir zurùck, werden wir von der SS erschossen.

Also blieb uns nichts weiter ùbrig als unsere Haut so teuer wie mòglich zu verkaufen.

Dann kam Stalingrad. Von Stalingrad ist soviel Wahres und auch soviel Unwahres geredet worden. Wir, die alten Landser, was dachten wir, wie fùhlten wir. Woran glaubten wir? Mit unseren Kràften waren wir am Ende.   Die Kompanien der Infanterie  waren zu Gruppen zusammen geschrumpft. Der Ersatz der kam war sehr schlecht ausgebildet. Die Hauptlast lag auf uns die wenigen der noch alten Leute. Unser Wunsch war ein Heimatschuss, oder ein Sterben ohne Schmerzen. Es gibt Erlebnisse die kann man einfach nicht wiedererzàhlen. Wir hofften nur, dass man uns nicht im Stich lassen wùrde.

Das Màrchen von dem Benzinmangel fùr uns die Motinfanterie das stimmt auch nicht. Wir hatten soviel Benzin, dass wir sogar unsere verlauste Wàsche darin waschten.

Wahr war, dass wir keine Fahrer mehr hatten.Sie waren vorne bei uns eingesetzt, weil kein Ersatz mehr an die Front kam.

Wir glaubten bei Gott nicht mehr an einen Sieg.Wir hofften nur noch an ein Uberleben. Vollkommen verlaust und verdreckt, lebten wir wie die Ratten in unseren Lòchern. Unsere Hauptbeschàftigung war die làstiegen Laùse knacken. Nachdem ich in einem Ärmel meiner Feldjacke 100 dieser Fiecher geknackt hatte, hòrte ich auf zu zàhlen. Abends beim Essenemfang, drangen ein paar Russen in eine Schùtzenstellung ein.

Fraßen den Schùtzen das Kochgeschirr lehr und kackten es voll und zogen sich dann zurùck. Ausser dem Essen hat es keine Verluste gegeben. Auch so etwas gab es im Krieg.

In einer Nacht fuhr ein Russischer Panzer T.34 durch unsere Linien und blieb stehen.

Unser Oberfeldwebel Wiartalla, ràucherte die Besatzung aus, nahm sie gefangen. Mit seinen Leuten, es waren ehemalige Panzerfahrer, fuhr er in die Russische Panzerbereitstellung. Dort knackte er 3 Russische Panzer und kam unversehrt zum Battl.- Gefechtsstand zurùck. Er erhielt fùr diese Heldentat das Ritterkreuz.

Bei einem Durchbruchsversuch der Russen bei uns in der Nordriegelstellung Ende November wurde ich verwundet und wurde ich glaube von Gumrak ausgeflogen. Auch dies war nur Glùck im Unglùck, weil mich der Pilot der ein ehemaliger Infanterist war  als Bordschùtze mitnahm. Danach 20 Tage Genesungsurlaub in Danzig.

Viele glaubten dort noch an Geheimwaffen und an den Endsieg. Es gab dort viele Drùckeberger. Die sogenannten Unabkòmmlichen. Man musste verdammt aufpassen was man sagte. Meine Mutter hatte schon die Nachricht erhalten, dass ich in Stalingrad vermisst sei.
Ich wurde man kann sagen angepòbelt. Wie so ein junger, Bursche mit vielen Auszeichnung. Der kann doch bestimmt nicht an der Front sein. Die sind doch alle gefallen, oder Invaliden.
In Deutschland war vieles anders. Es war wie in einem großen Konzentrationslager.

Mein Vater mit 54 Jahren, war wieder eingezogen. Meine Mutter wurde dienstverpflichtet. Man fùhlte sich zuhause wie ein Fremder. Ich war froh, dass ich Ende Dezember wieder nach Russland an die Front fuhr.

Dort im Raum Stalino, Schachty mit einen zusammen gewùrfelten Haufen von Urlaubern, Versprengten und Drùckebergern wieder im Einsatz. In Stellung gehen. Halten, Rùckzug.

Und wieder in Stellung bis sich die Front wieder Einigermassen stabilisiert hatte.

Ich weiß nicht ob wir ùberhaupt noch die Kraft zum Denken hatten.Es waren wohl alles mehr automatische Handlungen.
Ich weiß nicht, wenn man den Tod dauernd vor Augen hat, an was man da noch denken kann.

Du musst durch halten, vielleicht hast du Glùck und kommst aus dieser Hòlle noch lebend heraus. Nur nicht schwach werden.Auch wenn deine Hànde und Fùsse erfroren sind. Du musst dich bewegen.
Nicht still stehen sonst ist es aus mit Dir. Viele irre Gedanken kamen auf. Das sich nicht Aufgeben hatte gesiegt. Ich kam, von diesem irren Himmelfahrtskommando fort. Wurde abkommandiert zur Bewachung und Verteidigung eines Verflegungs und Munotionslagers. Von dort ging es dann ab nach Sùdfrankreich zur Neuaufstellung der 60 I.D.mot. Ich hatte wieder vom Schicksal die Erlaubnis erhalten noch weiter zu leben.

Hier hatte ich wieder einmal das Glùck im Pech zu spät angekommen zu sein. Es waren dort schon zu viele Unteroffiziere.
So wurde ich versetzt zu einer Infanterie Einheit die spàter nach Italien ging. Während die 60.I.D. umbenannt in Panzergrenadier –Division Feldherrnhalle wieder nach Russland ging.

Mit meiner neuen Einheit kam ich nach Italien zur Kùstenverteidigung bei Genua. Spàter dann im Kampf gegen die Englànder bei Florenz und am Lago di Comachio. Auf alle Fàlle war der Krieg in Italien fùr jemand der 2 Jahre in Russland war, wie ein Erholungsurlaub.

Das Klima und die Wàrme taten meinen erfrorenen Hànden und Fùssen sehr gut und ich konnte sie nach kurzer Zeit wieder gut bewegen. Es war trotz allem wie im Paradies.

Man hatte wieder Hoffnung. Man war wieder unter Menschen unseres Gleichen.

Leider war dieser Traum sehr schnell vorbei. Es ging ab nach Ungarn, Budapest. Wieder gegen den Iwan. Weiter nach Budapest gegen den Iwan!

Budapest war schon gefallen. Wir kamen zu spàt an. In Stellung gehen halten, Absetzen, halten gegen eine große Ubermacht. Uber Wienerneustadt in Ostereich bis Steier bis dort waren die Amerikaner vorgedrungen. Eine Gruppe Deutscher Soldaten, die sich von Wien zu uns durchgeschlagen hatten, erzàhlten uns, dass die Russen im Stefansdom die Pferde hatten. An den Strassen standen Strafgefangene in Stràflingskleidung, und grùssten die Russen mit  Heil Moskau. Einer von ihnen hatte ein paar neue Schuhe. Das sah ein russischer Soldat, schlug ihn nieder und zog ihm die Schuhe aus.

Wir sagten, der wird wohl fùr alle Zeit vom Kommunismus geheilt sein.

Unsere letzte Stellung am 6./ 7.Mai 1945 war 85 Km von den Amerikanern entfernt.

Am 7.Mai wurden 6 Mann unserer Kampfgruppe die sich von uns abgesetzt hatten von der SS aufgegriffen und erschossen.Der Krieg war fùr uns zu Ende. Sie wollten aber nicht den Russen in die Hànde fallen. Am 8.Mai nachts um 12 Uhr, kam der Befehl Feuer einstellen. Die Deutsche Wehrmacht hat an allen Fronten kapituliert. Wir ziehen uns zurùck, und ergeben uns den Amerikanern.

Wir mùssen bis mittags 12 Uhr die Amerikanischen Linien erreichen. Das hieß fùr uns die Infanterie,
85 Km. in 12 Stunden kàmpfend zurùck gehen. Nur wenige von uns schafften es. Am Eingang zum Lager an der Steier (ein Fluss) wurden wir von Fremdarbeitern bespuck und mit Fußtritten empfangen. Sie rissen uns unsere Dienstgrade und Auszeichnungen ab. Die Amis standen dabei und nahmen uns Wertsachen, Ringe und Uhren ab. von den Amis durchsiebt. Naziverdàchtigte kamen auf einer Seite. Die sich von der SS unter uns gemogelt hatten auf der anderen Seite. Ein Teil wurde an die Russen ausgeliefert. Ich gab mich als Sùdtiroler aus und ging nach Italien. Zwei von meinen Kameraden, gingen nach Saarbrùcken. Wurden dort von den Franzosen wieder in ein Lager gesteckt. Von dort kamen sie in die Fremdenlegion und somit nach Vietnam.

Von Ihnen habe ich nie mehr etwas gehòrt. Ich hòrte nur, dass in Vietnam viele Deutsche Soldaten kàmpften und  dort gefallen sind. Die Armsten, wollten der französischen Gefangenschaft nach dem Kriege entgehen. Es wird wohl fùr alle Spàtgeborenen unverstàndlich sein um zu begreifen, was die Soldaten der Deutschen Wehrmacht wàhrend und nach dem Kriege und heute noch erleiden mùssen.Wir sind die letzten noch lebenden Zeitzeugen, die noch ihre Erlebnisse schildern können.

Vielleicht können wir damit vielen jungen Menschen vor einem gleichen Schicksal wie das Unsere bewahren.             

                                                              Arthur Krueger
                                                       I 32032 Feltre Via Tortesen
                                                              18 im Màrz 2003.

Stellung S.GW.Uffz.Krùger
Limburg mit Fahne Madonna von Stalingrad.-bearb

Bild vom Treffen der Stalingrader aus Östereich in Limburg.Es sind der Präsident, der Weihbischof von Limburg, und der Fahnenträger mit der Fahne vom Österereichischen Stalingradbund. .

Ehrenzeichen_Stalingradk.,[1]

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