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Daten aus dem Kriegstagebuch der 6. Armee
o01.01. - 25.04.1942 : Abwehr in der Mius-Stellung
o26.04. - 14.05.1942
: Auffrischung im Raum Makejewka – Stalino
o14.05 - 16.05.1942 : Bereitstellung für
Frühjahrsoffensive
o17.05. - 27.05.1942 : Vernichtungsschlacht bei Barwenkowo,
Schlacht bei Charkow o28.05. - 09.06.1942 : Abwehrkampf bei Woltschansk
o22.06. - 26.06.1942 :
Schlacht von Isjum - Kupjansk
o27.06.- 07.7.1942 : Division wird im Raum Stalino - Makejewka aufgefrischt und Bereitstellung
für
Sommeroffernsive , Vorstoß über Lissitschansk / Donez und Arshanowsky / Tschir
zum mittl. Don.
o22.07.1942 : Kesselschlacht Kalatsch ( 20.07.- 11.08.1942
)
o22.08.1942 : Bereitstellung im Don-Brückenkopf v. Peskowatka –
Wertjatschij
o23.08.1942 : Vorstoß auf die Wolga nördlich v. Stalingrad in den frühen Morgenstunden, gedeckt
von der 3. ID (mot)
und der 60.ID (mot) über den Tatarenwall längs der
Eisenbahnlinie
Stalingrad-Moskau quer durch die Steppe auf den Nordteil Stalingrads zu.
Am Nachmittag
liegt die Wolga zu Füßen der Angriffsspitze.
o24.08. - 01.09.1942 : Es entbrennen in Rynok und in der nördl. Industriesiedlung Stalingrads,
Spartakowa,
heftige Kämpfe. Die schmale Vormarschstraße wird durch starke sowjetische
Panzerkräfte
abgeschnitten. Gen. V. Wietersheim ( XIV: PzK.) will schon den am
Vortag
eroberten Abschnitt wieder aufgeben, doch Gen. Paulus verbietet kategorisch den Rückzug.
Eingekesselt
bleibt die 16. PD eine ganze Woche lang bis zum 1.9. im Vorort Rynok, nur aus
der Luft und
durch kl. Nachschubgruppen, die sich nachts unter dem Schutz einiger Panzer
durchschlagen, notdürftig versorgt, in kritischer Lage stehen, bis das LI. AK herankommt.
22.09.1942 : 16. Panzer
Div.: Marsch Btl. in Stärke von 1 - 7 - 242 eingetroffen
o02.10.1942 : Seit 16.00 Uhr läuft ein Angriff von Teilen der 16. Pz. Div. aus
dem Raum nordwestlich
93,2 mit dem
Ziel, südwestlich 85,1 die Verbindung mit 94. I. D. zu
suchen. Südlich
Jersowka wehrte 16. Pz. Div., bei 141,2 3. I. D. (mot.) mehrere von Panzern
unterstütze
Infanterieangriffe ab.
-Seit 16.00 Uhr läuft ein Angriff von Teilen der 16. Pz. Div. aus dem Raum nordwestlich 93,2
mit dem Ziel,
südwestlich 85,1 die Verbindung mit 94. I. D. zu suchen.
o03.10.1942 : Teile der 16. Pz. Div. nahmen, von Norden vorstoßend, das Wäldchen ostw. 85,1 und die
stark ausgebaute Kolchose
nordwestlich davon.
o04.10.1942 : Von Norden nahm 16. Pz. Div. das Dreieckswäldchen 500 m ostwärts Pkt. 85,1. Schwache
Teile sind in das Bachtal
südlich davon vorgestoßen. Damit bildet sich ein neuer kleiner Kessel
südostw. Orlowka. Kräfte zum
Ausräumen stehen jedoch z. Zt. nicht zur Verfügung.
Sicherung der Kessel erfolgt
durch Baukräfte und Tross.
o05.10.1942 : 6. Pz. Div.: 500 m ostw. 85,1 - Nordufer Bachabschnitt südl. 85,1 - Südostrand des
Dreieckswaldes ostw. 85,1. Dort wie
bisher,
o15.10.1942 : Vorderste Linie und erreichte Räume
(Veränderungen): XIV. Pz. K.:
Teile 16. Pz. Div.: hart nördlich von Spartakowka - Westrand Spartakowka -
Petschetka - Westrand
Rynok.
o24.10.1942 : Kämpfe im Ostteil der Arbeitersiedlung Spartakowka
o11.11.1942 : Stellungskämpfe an der Wolga im Raum Rybnok +
Spartakowka / Stalingrad-Nord
o17.11.1942 : An der Ostfront des Korps griff 16. Pz. Div. mit 2 Kampfgruppen von N. und W. den Ort Rynok
an. Es gelang zunächst, mit beiden Gruppen in den Ort
einzudringen.
o21.11.1942 : Um 17.10 Uhr alle vier Marschgruppen der 16. Pz. Div. über Brücke Lutschinskoij gerollt. Als
letzte Einheit Art. Abt. 631.
o25.11.1942
: 16. Pz. Div.: Vorgeschobene Eigene Stellung bei 169,2 wurden am frühen Morgen von etwa 80
Russen dabei 4 Panzer angegriffen. Höhe ging
verloren.
o26.11.1942 : Unterstellung der 16. Pz. Div. zur Bereinigung des Einbruches bei Höhe 145,1 wird
beantragt. - 16. Pz. Div. zur Verfügung Armee nach Bol.
Rossoschka.
o27.11.1942 : Eindrücken der 16. Pz. Div. in den befohlenen Abschnitt bei 145,1 am 28.11. ab 14.30 Uhr.
o28.11.1942 :
Restteile 16. Pz. Div. eintreffen 28.11. im Raum nördlich Gumrak. Einsatz in
Nordostfront vorgesehen, um hier Front der
abgekämpften 94. I. D., die bei stärkerem Feinddruck überrannt zu
werden droht, zu stützen, bis freigewordene
Infanteriekräfte aus Westfront eingetroffen.
-Erneute Feindangriffe gegen Nordostfront LI. A. K. Einbruch westlich Rynok wurde durch 24.
Pz. Div. bereinigt. Einbruch bei 147,6 in Stärke
von etwa 2 Bataillonen und über 6 Panzer, der bis in
die Schlucht 2,2 km nordwestlich Orlowka führte,
konnte bisher abgeriegelt werden. Die im
Eintreffen befindlichen Teile 16. Pz. Div. werden zum Gegenangriff
angesetzt. Feindeinbruch nordwestlich Orlowka
durch 16. Pz. Div. bereinigt, 4 Panzer
vernichtet. 20.40 Ihr Einbruch bei Zybenko
bereinigt, HKL an ganzer Südfront fest in eigener Hand bis auf
örtlichen Einbruch nördlich Jagodniki, der nach
Mondaufgang bereinigt werden soll. - Der Einbruch
nordostw. Orlowka wurde nach Vernichtung von 2 T 34 bereinigt. Bei 144,1
stieß der Feind mit Infanterie und 7 Panzern bis
südlich Höhe 147,6, wo er gehalten wurde. Die zum
Gegenstoß angesetzten Teile der 16. Pz. Div. und
60. I. D. (mot.) gewannen Höhe 145,1 zurück. -16.
Pz. Div. übernimmt anschließend Abschnitt bis zur rechten Grenze der 60. I. D. (mot.) erst
nach Wiedergewinnung der HKL nordostw.
145,1.
o29.11.1942 : Der für 12.00 Uhr vorgesehene Gegenangriff der 16. Pz. Div. zur Gewinnung des Eisenbahnknicks
verzögert sich. In diesen stieß ein Feindangriff mit 8 Panzern
und Infanterie am Bahnknick und mit 5 Panzern und
Infanterie bei Höhe 145,1. Abwehrkämpfe an beiden Stellen im Gange. Bisher bei
Höhe 145,1 2 Panzer
vernichtet. - LI. A. K.meldet 20.40 Uhr - Die durch
Panzer unterstützten Angriffe gegen; Höhen 147,6 und
145,1 wurden durch 16. Pz. Div. und 60. I. D. (mot.) abgewiesen. 2 Panzer vernichtet, 2
bewegungsunfähig geschossen. Höhe 147,6 und
145,1 fest in eigener Hand.
o03.12.1942 : Auf Stellungen 16. Pz. Div. während des ganzen Tages Störungsfeuer, besonders bei 147,6.
13.45 Uhr feindlicher Vorstoß gegen 145,1
abgewiesen.
o04.12.1942 : Bei 145,1 eingesickerte Feindgruppe wurde durch 16. Pz. Div. vernichtet. 2 zum Vorstoß gegen
147,6 bereitgestellte Feindgruppen wurden in der
Bereitstellung zerschlagen.
o06.12.1942 : Vorstoß einer Feindgruppe von 50 Mann gegen 145,1 wurde von 16. Pz. Div. abgewiesen. 2 km
nordostw. 147,6 erkannte Ausladung von etwa 150
Mann aus Lkw wurde durch Artillerie bekämpft.
Feindangriff in Bataillonsstärke ostw. 422 um 15.30 Uhr wurde
abgeschlagen. - 16. Pz. Div. wies Vorstoß einer
Feindgruppe von 50 Mann gegen Höhe 145,1, einen Angriff
in Bataillonsstärke um 14.00 Uhr und einen um
17.00 Uhr gegen eigene Stellungen zwischen 147,6
und 145,1 ab. Ausladungen nordostw. 147,6, die von eigener Artillerie gefasst wurden,
Verschiebungen vor der Front der 16. Pz. Div. in
Richtung ihres rechten Flügels und Zuführung
von weiteren Kräften aus Richtung Jersowka
von etwa 70 Lkw nach Gegend Molkerei bei Bez.
Pkt. 740 lassen auf weitere
Angriffsabsichten gegen 24. und 16. Pz. Div. am 07.12. schließen.
07-12-42 16. Panzer - DivisionDiv. Gef. Std.
Fernschriftlich voraus! Die Division meldet: Ist
- Stärke, Stand 01.12.42: 333 Offiziere, 102
Beamte, 2 141 Unteroffiziere, 9 713 Mannschaften
Davon befinden sich innerhalb des Operationsbereiches des AOK. 6: 7 857. Fehlstellen: 3
958.
08-12-42 Nordostfront mehrere
Angriffe in jeweils Bataillonsstärke mit einigen Panzern gegen 24. und
16. Pz. Div. abgeschlagen. Einbruchsstelle
145,1 Gegenangriff im Gange, 139,1 abgeriegelt.
09-12-42 Bei 16. Pz. Div. besetzte Feind in den frühen Morgenstunden Höhe 141,0, 750 m
nordwestlich 145,1. Im Gegenangriff wurde sie um
13.00 Uhr wieder genommen. 2 Vorstöße gegen 147,0 und
südostw. davon wurden abgeschlagen. Um 13.00
Uhr gewann Feind Höhe 145,1. Gegenangriff ist
eingeleitet. Außer feindlichem
Granatwerferstörungsfeuer im Abschnitt 139,7, Bez. Pkt.
415,1 keine besonderen
Ereignisse. - 16. Pz. Div.
wies 2 Vorstöße gegen Höhe 147,6 ab. Der um 13.00 Uhr zur Wiedergewinnung
der Höhe 141,0 (1 km nordwestlich 145,1)
angesetzte Gegenangriff stieß hier auf Feind mit Panzer
und Pak und blieb am Westhang liegen.
Gleichzeitig griff Feind mit mehreren Bataillonen und
einigen Panzern die Höhe 145,1 und die
Höhe westlich davon an und nahm sie.
10-12-42 16 Pz. Div. Musste unter erheblichen eigenen Verlusten Eisenbahn bei Bezugspunkt 42
vor überlegenem Feind aufgeben. Eigene
Sicherungen 300 m südlich der Bahn. Gegenangriff 04.45
Uhr beabsichtigt. -Gegenangriff 16. Pz. Div.
führte zur Wiedergewinnung von 145,1 und Höhe
westlich davon unter starken Verlusten für den
Feind. Ab 13.00 Uhr wurde durch Vorstoß von 422 längs
der Bahn nach Westen der hier haltende Feind
vernichtet. Säuberung des Geländes südlich der
Eisenbahn zurzeit im Gange. -Bei 16. Pz. Div. HKL durch Panzervorstöße entlang der Bahn bis
Bez. Pkt. 422 und durch Schließen der Lücke
südlich 139,7 wieder fest in eigener Hand.
15-12-42 Bei 16. Pz. D. um 14.00 Uhr Angriff gegen 422 und 145,1 je in Kompaniestärke, der
vor eigenen Stellungen liegen
blieb.
24-12-42 Außer Spähtruppvorstößen des Feindes gegen Höhenblock 102,0 bei 16. Pz. Div. und 60. I.
D. (mot.) sowie
einem örtlichen Einbruch bei Planquadrat 72 D 2, der im Gegenstoß bereinigt
wurde, ruhiger Verlauf der Nacht ohne
Angriffshandlungen des Feindes.
25-12-42 Auf linkem Flügel 16. Pz. Div. und rechtem Flügel 60. I. D. (mot.) am Morgen Feindangriff
mit Infanterie und 14. Pz. Div., der zum Einbruch
bei 139,7 und nordwestlich davon führte. Der um
11.30 Uhr mit eigener Panzerunterstützung angetretene Gegenangriff führte bis dicht vor 139,7 und
entsetzte eingeschlossene Besatzung auf Höhe 1
km nordwestl. 139,7. Kämpfe noch im Gange. -Bei
16. Pz. Div. je 1 Feindvorstoß in Zugstärke auf 147,6 und 422 abgewiesen. Bei 153,7 ist
Einbruchsstelle
abgeriegelt.
26-12-42 Bei 16. Pz. Div. wurden 3 feindliche Vorstöße von je über 50 Mann gegen 147,6 und
422 abgewiesen. Um 03.00 Uhr fühlte Feind,
verstärkt von 139,7 nach Süden vor. Gleichzeitig
begann eigener Gegenangriff bei 16. Pz. Div. und 60. I. D. (mot.) sowie Gegenstoß
zur Herstellung der alten
HKL. -Nacht 25. / 26.12. Nordostfront weitere
örtliche, schwächere Feindeinzelangriffe gegen 16. Pz.
Div. In frühester Morgenstunde geführter eigener
Gegenangriff zur Wiederinbesitznahme 139,7
scheiterte. -Bei 16. Pz. Div. gelang es nicht,
Höhe 139,7 wieder zu nehmen. Lage auf der Höhe z. Zt.
ungeklärt . Ein feindlicher Angriff südostw.
139,7 am Vormittag durch Artillerie zerschlagen.
-Am linken Flügel 16. Pz. Div. und rechten Flügel 60. I. D. (mot.) konnte eigener Angriff, der dem
Feind hohe Verluste zufügte, alte HKL nicht voll
zurückgewinnen. Lage bei Höhe 139,7 noch
ungeklärt, wahrscheinlich eigene und feindliche Kräfte auf dieser Höhe. Höhe 1 km nordwestlich
139,7 in eigener
Hand.
27-12-42 Bei 16. Pz. Div. feindliche Stoßtrupps (etwa 50 Mann) auf 147,6, Spähtrupp bei 1545,1 glatt
abgewehrt.
28-12-42 Bei 16. Pz. Div. starkes Granatwerferfeuer auf dem ganzen Abschnitt. 02.15 Uhr wurde
feindlicher Vorstoß in Zugstärke
ostw. 422 abgewiesen. Angriff zur Wiedergewinnung von
139,7 im
Gange. -Bei 16. Pz. Div. blieb der in den
frühen Morgenstunden den zur Wiedergewinnung von 139,7
geführte Angriff insbesondere wegen
der starken feindlichen Pak und des Granatwerferfeuers
ohne
Erfolg.
30-12-42 Vor 16. Pz. Div. verstärkter Panjewagen- und Lkw. - Verkehr von 416 in südostw. Richtung,
dabei auch 1
Geschütz.
01-01-43 Im Abschnitt Below wurde Spähtrupp abgewiesen, desgleichen bei 16. Pz. Div. um 19.00 Uhr
Vorstoß gegen
422
04-01-43 Nordostfront: Bei lebhaftem Artilleriefeuer örtlicher Einbruch Gegend 147,6 (16. Pz. Div.)
konnte trotz sofortigen Gegenstoßes
bisher nicht bereinigt werden.
-Bei 16. Pz. Div. blieb der eigene Gegenstoß zur Bereinigung der etwa 200 m breiten
Einbruchstelle hart westl. 147,6
erfolglos.
05-01-43 Bei 16. Pz. Div. Gegenstoß zur Widergewinnung von 147,6 seit 03.50 Uhr im
Gange.
-Bei 16. Pz. Div. konnte
Feindeinbruch auf 147,6 auch durch 2. nächtlichen Gegenangriff nicht
bereinigt werden.
-Bei 16. Pz. Div. blieb der
Frühmorgens zur Bereinigung des Einbruchs bei 147,6 geführte
Gegenstoß erfolglos. Die
Einbruchstelle ist abgeriegelt.
06-01-43 Bei 16. Pz. Div. eigener Angriff gegen 147,6 noch im
Laufen. -Nordfront Gegenangriff gegen
146,7 (16. Pz. Div.) noch im Gange.
-10.15 Uhr Beim Eintreffen des O. B. am Gefechtsstand der 16. Pz. Div. In der Strasnaja
- Schlucht westlich Orlowka meldet
der Kdr., dass auch der zweite Gegenstoß zur
Wiedergewinnung von 147,6
gescheitert ist und dass die Division jetzt über keine Mittel verfügt,
die Höhe zu nehmen. Eine
unmittelbare Bedrohung durch den Verlust dieser Höhe besteht bei
dem gegenwärtigen Feindbeild
nicht. -Bei 16. Pz. Div. führte
Angriff zur Wiederinbesitznahme der Höhe 147,6 nicht zum Erfolg. Die
etwa 300 - 400 m breite
Einbruchsstelle ist abgeriegelt. Ein feindlicher Angriff um 12.30 Uhr
mit etwa 2 Zügen gegen 200 m
ostw. Höhe 147,6 wurde abgewiesen.
08-01-43 Bei 16. Pz. Div. wurden Stoßtruppunternehmen um 05.00 Uhr in Zugstärke gegen 422
und 12.30 Uhr mit etwa 50 Mann gegen
Balka 1 km südwestl. 139,7 abgewiesen.
10-01-43 Bei 16. Pz. Div. seit 07.00 Uhr Angriffsbeginn des Feindes nach starker
Artillerievorbereitung und
unterstützt von 11 Feindpanzern in etwa 3 km Breite (ostvif. 422 - 139,7) mit Schwerpunkt
beiderseits Höhe 145,1. Die
feindliche Infanterie blieb im gut liegenden eigenen Artilleriefeuer
unter hohen Verlusten vor der
eigenen HKL liegen. Ein kleiner Einbruch südl.
139,7 (4 Stützpunkte). 3 wurden am
Nachmittag im Gegenstoß wieder genommen. Von den bei 145,1
über die eigene HKL hinweg
geprellten Feindpanzern wurden 4 vernichtet, der Rest drehte nach
Norden ab. 13.00 Uhr erneuter Angriff
des Feindes vor 145,1 und 0,6 und Westhang 147,6.
Angriff auf 145,1 und 0,6 durch
zusammengefasstes Feuer vor eigene HKL zerschlagen.
14.00 Uhr schwächere Feindteile südostw.
422 in eigene HKL eingedrungen. Gegenmaßnahmen
eingeleitet. -Bei 16. Pz. Div. wurde etwa
500 m südostw. 422 in Stärke von etwa 50 - 60 Mann
eingebrochener Feind durch eigene Panzer
geworfen und die HKL wieder bereinigt. Nach
Einbruch der Dunkelheit gelang es dem Feind am rechten Flügel des III. / 544 I. R. in etwa 2
Löcher einzudringen. Bereinigung erfolgte
mit Unterstützung von MTW und Panzern. Die
restliche Bereinigung von 139,7 soll in der
Nacht erfolgen.
10-01-43 -Bei 16. Pz. Div., ab 06.00 Uhr laufend Feindangriffe, die sich von Mittag an bei starkem
feindlichen Artilleriefeuer verstärkten.
Die Angriffe waren bei 0,6 und 139,7 von insgesamt 10
Panzern unterstützt. Nachdem bis Mittag
alle Angriffe abgewiesen und kleine Einbrüche
bereinigt waren, gelang dem Feinde
Nachmittag westlich 147,6 ein Einbruch von etwa 500 m Breite und
500 m Tiefe. Abriegelung ist erfolgt.
Bereinigung mit eigenen Panzern noch im Gange. 13.05
Uhr Angriff gegen linken Flügel der Division, der
Feind brach in Btl. Stärke mit 5 Panzern auf
rechtem Flügel der Gruppe Dörnemann ein. Breite
und Tiefe des Einbruchs sind noch nicht zu übersehen,
Gegenmaßnahmen im
Gange.
11-01-43 Nordostfront: seit Morgenstunden starke Angriffe gegen Front 16. Pz. Div. mit Panzern und
Infanterie. Nach erbittertem Kampf in
Nachmittagsstunden Feindeinbrüche hart westlich 147,1,
beiderseits Bez. Pkt. 422, nordwestlich
145,1 je etwa 400 m Breite, 300 m Tiefe. Kämpfe halten
an. -Bei 16. Pz. Div. gelang nach sehr
schweren Kämpfen Feind ein Einbruch in Breite von 700
m südostw. 422. Er besetzte die HKL,
weiteres Vordringen wurde abgeriegelt. Etwa 200 - 400 m
südlich der bisherigen HKL, eigene
Sicherungslinie, durch Panzer und MTW, bei Tage durch
Feuer gedeckt. Westlich 141,0 drang Feind
nach stärkstem Artilleriefeuer ebenfalls in 700 m
Breite in die eigene HKL ein. Ein von
Süden mit Panzern und MTW angesetzter Gegenstoß
musste infolge starker Abwehr von 141,0 her
zurückgenommen werden. Höhe 0,6 in Feindeshand. Um
0,6 und westlich wird abgeriegelt. 145,1
befindet sich in eigener Hand. Mehrere stärkere
Angriffe gegen die Höhe konnten abgewehrt
werden.
12-01-43 -Bei 16. Pz. Div. halten schwerste Feindangriffe gegen ganzen Abschnitt seit den
Morgenstunden
unvermindert an. Sie wurden bis jetzt unter schwersten Verlusten für den Gegner in
erbitterten Kämpfen abgewehrt. Schwerpunkte gegen
Westhang 147,6, Höhe 145,1, südlich 0,6. Die
Feindangriffe wurden durch Panzer unterstützt. Von 3 über 0,6 nach Süden durchgestoßenen
Panzern (Kw I) wurden 2 höchstwahrscheinlich
vernichtet. Letzter schwerer Angriff ab 14.30 Uhr
westlich 147,6, 145,1 und südlich 139,7 ist im
Abwehrfeuer aller Waffen 'liegengeblieben. Starke eigene
Verluste. -Bei 16. Pz. Div. wurde die Besatzung
des Stützpunktes 145,1 mit Hilfe von SPW verstärkt.
13-01-43 Bei 16. Pz. Div. gelang es dem Feind gegen 22.00 Uhr, einen Stützpunkt
südwestlich 422 zu nehmen. Gegenstoß im Gange.
Feindeinbruch auf rechtem Flügel III. / I. R. 544 wurde sofort im
Gegenstoß
bereinigt. -Bei 16. Pz. Div. wurde die Besatzung
des Stützpunktes 145,1 mit Hilfe von SPW verstärkt.
15-01-43 Trotz heldenhaften Kampfes 16. Pz. Div. ging Höhe 3 km südostw. Punkt 139, die
mehrere Tage von 3 Seiten eingeschlossen war,
gegen schwerste Angriffe mit Panzern verloren. Neue
Verteidigungslinie südwestlich davon konnte
bisher gehalten werden. Wiedernahme der Höhe aus
Mun. - und Kräftemangel nicht möglich.
18-01-43 Mehrere Feindeinbrüche bei 16. Pz. Div. machen Zurücknahme Nordfront auf Linie 5 km
nördlich Orlowka - Vers. Station -
Verlauf des Tatarengrabens nach Nordwesten vor. Feind stößt westlich
Gontschara durch Frontlücken nach Nordosten vor.
Abriegelung im Rossoschkatal erfolgt. -Angriffe an
Nordostfront zwingen zur Zurücknahme 16. Pz. Div. in vorbereitete Stellung 2,5 km
nordostw. 429 beiderseits 143,6. Rechter Flügel
20-01-43 Feindvorstöße an Ostfront (linker Flügel 24. Pz. Div. und 16. Pz. Div.) noch im Gange. Angriffe an
Ostfront aus Raum Bol. Rossoschka führten zu einem Einbruch 3 km
nordwestlich Gontschara, der 3 km westlich Nadeshda notdürftig
abgeriegelt werden konnte. Zurücknahme Nordostfront auf Linie
3 km ostnordostwärts Hp. Sowchose - Hp. Sowchose - 2 km westlich
Gontschara eingeleitet. Infolge Betriebsstoffmangel und
körperlichen Erschöpfungszustand der Truppe werden nach Meldung der
Armee bei Zurücknahme viele Menschen, Waffen und Gerät verloren
gehen. H. Gr. Don, Chef
o02.02.1943
: Kapitulation im Nordteil des Kessels
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