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7 1.  I n f a n t e r i e  -  D i v i s i o n

 ab Aug.. Stalingrad 
 Jan.. 43 vernichtet
 GenLt von Hartmann   gefallen am 25.1.43 - posthum  noch zum Gen.
der Art. befördert )
danach GenMaj Roske

Divisionsgeschichte der 71. ID

                              Daten aus dem Kriegstagebuch der 6. Arme e

26.07.1942  : „Kesselschlacht von Kalatsch“

06.08.1942  : Vorstoß zum Don 

12.08.1942  : Säuberung d. Donbogens nordöstl. Von Kalatsch 

23.08.1942  :  Vorstoß aus dem d. Don-Brückenkopf bei Kalatsch auf den inneren Verteidigungsgürtel v. Stalingrad 

05.09.1942  :  Vorstoß entlang der Zariza-Schlucht auf den Stadtrand von Stalingrad/ Stalingrad-Mitte

14.09.1942  :   Kdr. des I. R. 194 meldet durch Fernsprecher das Erreichen des Bahnhofs.
                        Vorstoß bis zum Bhf. Stalingrad (Stadtplan 4639 - 37 d)
                        Nach erneuter Bereitstellung griff Division wieder an, vernichtete in Straßenkämpfen Feindreste und erreichte
                        um 15.15 Uhr ostwärts des Bahnhofs die Wolga.
                        Vordere Linie und erreichte Räume (Veränderungen)
                        71. I. D.: 1,5 km nördl. 457 - 459 Südrand - 500 m nordwestl. 749 - T von Stalingrad

                        LI. A. K. ist am 14.9. mit 71. und 295. I. D. in das Zentrum Stalingrads eingebrochen und hat um 15.15 Uhr mit 
                        vordersten Teilen die Wolga in Gegend des Wasserwerkes erreicht (I. R. 194).
                        Gef. St. 71. I. D.  5 km südwestlich Gorodischtsche.

15.09.1942  :   08.30 Uhr mit I.R. 211 Beginn Angriff gegen Feind in Dubowaja-Schlucht und auf dem Höhengelände nördl. 457 an.
                       Gegen zähen Widerstand kommt Angriff langsam vorwärts.
                       wies am 15.9. morgens fdl. Übersetzungsversuche über die Wolga ab.
                        Fährbetrieb an der Anlegestelle im Planquadrat6439 - 45 konnte bisher nicht verhindert werden.
                        Verst. I.R. 211 nahm im Angriff auf 457 tiefgegliederte Feindstellung auf Höhe südl. 456 in erbittertem Kampf.
                        Abschnitt Nr. 5 wurde teilweise genommen.Dubowkaschlucht weiterhin feindbesetzt.

16.09.1942  :   säubert seit 16.9. morgens die Dubowajaschlucht nordwestl. 457. Die in der Schlucht liegende M. T. St. ist noch
                        feindbesetzt.
                       A.R. 171 gewann auf dem nördlichen Zariza - Ufer ostw. 466 Boden. Durch das Vordringen des Feindes den N in
                        den Zielraum D 16 steht der Melde- und Versorgungsverkehr zu den an der Wolga stehenden Teilen der Division
                        unter fdl. Feuerwirkung.

17.9.1942:        Der Angriff des rechten Flügels und die Mitte der 71. I. D. gegen die Stariza erreichte bis 13.00 Uhr die Linie:
                         Schlucht zwischen der Stariza und der M. T. St. 457 - M. T. St. - Mitte des Stadtteils Planquadrat 4639- 17 und 27.
                         Das Vorwärtskommen wurde immer wieder durch Feindgruppen verzögert, die in den zahllosen kleinen Schluchten
                         einzeln vernichtet werden müssen

18.09.1942:      erreichte mit I. R. 211 nördl. der Zariza angreifend die Eisenbahnlinie zwischen Starizabrücke und Südwestteil des
                         Bahnhofs. Stadtteil in Zariza - Wolgawinkel südl. des Bahnhofs noch von stärkerem Feind besetzt.
                         71. I. D. säuberte am 18.9. nördl. der Zariza das Gelände bis zur Eisenbahn südwestl. Bf. Stalingrad.

19.09.1942  :    71. I. D, trat 4.00 Uhr mit I. R. 211 und 191 zum Angriff über die Eisenbahn zwischen Zariza und Bahnhof Stalingrad
                         nach Osten an. Im heftigen Abwehrfeuer aus geschickt angelegten Erdstellungen vom Bahndamm kam der Angriff nur
                         bei I. R. 191 vorwärts, das bis an den großen Platz mit dem Parteigebäuden herankam. Starke Flankierung vom
                         Südufer der Zariza verhinderte das Vorwärtskommen des I. R. 211, das z. Zt. versucht, dicht südwestl. des Bahnhofs
                         durchzubrechen. gewann unter Brechung starken feindlichen Widerstandes den Stadtteil nördlich der Parteigebäude im
                         Planquadrat 4639 / 36 und 46. Starkes flankierendes Feuer vom südlichen Zarizaufer erschwerte das weitere
                         Vorgehen nördlich der Zariza nach Osten. Nach Abwehr des um 11.00 Uhr begonnenen Feindangriffs erneute
                         Angriffe am Nachmittag.
                         71. I. D. hat den Platz der Parteibauten erreicht, diese jedoch noch      nicht nehmen können

21.09.1942  :     In der Vergangenen Nacht wurde lebhafter Fährverkehr  auf der Wolga, dabei auch Transporte schwerer Waffen
                          durch die Artillerie der 71. I. D. wirksam bekämpft. Es wurden mehrere Volltreffer auf den Fährbooten beobachtet.
                           Bei Tagesanbruch setzte sich I. R. 194 durch Handstreich in den Besitz eines wichtigen Häuserblocks und stieß in
                           Ausnutzung dieses Erfolges bis dicht an die Fährstelle (Planquadrat 4639 / 46 C 2) vor. Eine kurz danach erkannte
                           feindliche Bereitstellung wurde von eigenen Stuka zerschlagen. I. R. 211 gewann den freien Platz dicht südwestlich
                          des Bahnhofsgeländes (4639 / 36 C 2) und begradigte die Front.

24.09.1942  :      71. I. D. trat nach guter Vorbereitung durch VIIL Fl. K. zum Angriff an. In dem meist nur aus Stein - und zahlreichen
                           Hochhäusern bestehenden Stadtteil nördlich der Zarizamündung ist der feindliche Widerstand um vieles stärker als in
                           den übrigen Stadtteilen. In hartnäckigstem Kampf muss um jedes Haus und Fabrikgebäude gekämpft werden.
                           erreichte am 24.9. in mühsam, schwierigem Kampfe die Linie: Zarizabrücke 35 A 1 - Ovaler Platz - Straße nach
                           Nordosten - Südrand Theaterplatz - Theater (ausschl.) - Nordrand des Platzes der Parteigebäude -
                           Wolgaufer 46 C 2.
                           Fortsetzung des Angriffs mit 94. I. D. und 71. I. D. auf die noch feindbesetzten Stadtteile an der Zarizamündung.

25.09.1942  :      7.30 Uhr erneut zur Säuberung des nördlich der Zariza liegenden Stadtteils an und gewinnt in hartem Kampf langsam
                           Boden. Die Parteigebäude sind genommen.
                           südostw. Zarizabrücke - Grünanlagen nordostw. davon - Südecke des lichten Häuserviertels südostw. des
                           Parteihausgeländes - Wolga am Wasserwerk

26.09.1942  :       71. I. D. erreichte das Wolgaufer, an dem sich noch einige Feindnester halten. 12.00 Uhr wurde auf dem            
                           Parteigebäuden und dem Theater die Reichskriegsflagge gehisst.

·27.09.1942  :      71. I. D. beseitigte in den Morgenstunden Artilleriewiderstandsnester an der Wolga und machte dabei über 400
                            Gefangene. Bis 07.00 Uhr war das Wolgaufer auf ganzer Front erreicht. Division hat sich hier zur Abwehr
                             eingerichtet. Säuberung des rückwärtigen Kampfgeländes steht vor dem Abschluss.
                             71. I. D. säuberten am 27.9. endgültig die Stadtteile beiderseits der Zarizamündung

25.10.1942  :        Kämpfe in Stalingrad-Mitte nördlich der Zariza-Schlucht

29.10.1942  :        71. I. D. hält Riegelstellung nördlich der Schlucht und hat zwischen Eisenbahn und Wolga Feindberührung.

15.11.1942  :        Gegen 19.00 Uhr Feindangriff gegen Riegelstellung der 71. I. D., der zu einem Einbruch führte, Kämpfe noch im
                             Gange. Zeitl. Artilleriefeuer besonders auf Höhe 102,0 auf vordere Linie im Metallwerk und im Raum
                             Kommissarhaus  (83 d Mitte), Geschützfabrik.


25.11.1942  :       Vor linkem Flügel 71. I. D., im Schluchtengelände südlich 102,0 und bei 102,0 starke feindliche Stoßtrupptätigkeit.

26.11.1942  :       Vorstöße starker feindlicher Stoßtrupps am linken Flügel der 71. I. D. wurden im wechselvollem Kampfe
                            abgewiesen. Auch im Metallwerk starke feindliche Stoßtrupptätigkeit.

25.12.1942  :       Wolgafront: 2 Spähtruppvorstöße während der Nacht gegen Südflügel der 71. I. D. und 2 Vorstöße in Stärke von
                            je 40 Mann am Mittag gegen Höhe 102,0 wurden abgewiesen.
                            Im Metallwerk 2 Feindangriffe gegen Stellungen bei südl. Zahl 9 (nordwestl. Halle 3) bis auf kleinen örtlichen
                            Einbruch abgeschlagen. Ein Angriff in Stärke von 100 - 150 Mann gegen Halle 3 führte zum Einbruch, der im
                            Gegenstoß zum größten Teil beseitigt wurde.
                            Stalingrad schwächere Vorstöße gegen 71. I. D. und 100 Jg. Div. Angriffe im Metallwerk abgewehrt bis auf
                            geringen örtlichen Einbruch, der abgeriegelt. Lebhaftes Art. Feuer auf Geschützfabrik.