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297 .  I n f a n t e r i e  -  D i v i s i o n

Drebber-b2

 ab Sept. Stalingrad  - Jan.. 43 vernichtet - GenMaj von Drebber - seit dem 21.1.1943
in russischer Kriegsgefangenschaft

Divisionsgeschichte der . 297 ID

                                            Daten aus dem Kriegstagebuch der 6. Armee

24.07.1942  :  Kesselschlacht von Kalatsch ( 20.07. – 11.08.1942 )

o13.08.1942  :  Vorstoß auf die Höhe von Tundutowo / südl. Eckpfeiler des inneren Befestigungsringes von Stalingrad

o18.08.1942  : Vorstoß auf die südlichste ruß. Verteidigungslinie bei Abganerowa / IV.-AK

o26.08.1942  :  Angriffskämpfe auf die Höhe von Tundutowo / südlicher Eckpfeiler des inneren Befestigungsringes von  
                         Stalingrad

o11.09.1942  :  Kämpfe im südl. festungsgürtel von Stalingrad bei Elchi / Jalchi

o18.09.1942  :  Kämpfe im südl. festungsgürtel von Stalingrad bei Elchi / Jalchi

o01.10.1942  :  Stellungskämpfe am ruß. Brückenkopf von Beketowka

o06.10.1942  :  Stellungskämpfe am ruß. Brückenkopf von Beketowka
                       
o25.10.1942  :  Abwehrkämpfe am ruß. Brückenkopf von Beketowka  südl. Woroponowo

o13.11.1942  :  Stellungskämpfe am ruß. Brückenkopf von Beketowka


o28.11.1942  :  Der seit den Morgenstunden laufende Angriff etwa zweier russischer Divisionen mit Panzern gegen 297. I. D. und
                         Westflügel 371. I. D. mit Schwerpunkt beiderseits Jagodniki wurde bisher abgeschlagen.
                         - IV. A. K.meldet 16.50 Uhr  - Der Gegner ist heute im Abschnitt der 297. I. D. zu dem erwarteten Großangriff
                         angetreten. Der am Morgen in Stärke von mehreren Regimentern mit etwa 50 Panzern mit Schwerpunkt gegen die Front
                         nördlich Jagodniki vorgetragene Feindangriffe wurde unter Vernichtung von 15 feindlichen Panzern abgeschlagen, Die
                         beiderseits des Schwerpunktes, insbesondere ostw. Zybenko, gleichzeitig geführten Feindangriffe erfolgten meist in
                         Btl. - Stärke und wurden abgeschlagen.
                         - Weitere Angriffe gegen linken Flügel 297. I. D. beiderseits Jagodniki führten am Nachmittag zu 2 Einbrüchen
                         beiderseits Jagodniki und nordwestlich Jagodniki, die morgen bereinigt werden sollen.
                         - Bei 297. I. D. wurde der mit Panzerunterstützung am rechten Flügel der Division geführte Feindangriff teils im
                         Gegenstoß abgeschlagen. HKL nördlich Jagodniki bis auf eine örtliche Einbruchsstelle wieder in eigener Hand.
                         Gegenstoß zur Wiedergewinnung der dortigen HKL mit Mondaufgang.

o29.11.1942  :   Bei 297. I. D. hat der zur Schließung der Einbruchsstelle nordwestlich Jagodniki eingesetzte Gegenstoß bei heftiger
                          Gegenwehr des Gegners wenig an Boden gewonnen.
                          -Der Gegner hat heute seine von zahlreichen Panzern unterstützten Angriffe gegen Front 297. I. D. mit Schwerpunkt im
                          Abschnitt Zybenko und Jagodniki fortgesetzt.

o30.11.1942  :   IV. A. K. 16.40 Uhr (Oblt. Humbert / Oblt. Schier):
                          Nach den in den letzten Tagen vor der Front der 297. I. D. erlittenen schweren Verlusten, die durch Beobachtung und
                          Gefangenenaussagen bestätigt sind, hat der Gegner heute seine Angriffe nicht fortgesetzt. Das Korps rechnet jedoch auf
                          Grund heute beobachteter anhaltender starker Bewegungen und Ansammlungen beiderseits Jagodnij morgen mit           
                          Fortsetzung der Feindangriffe aus dem Raume Warwarowka - Jagodnij.

o01.12.1942  :    Bei 297. I. D. feindliches Störungsfeuer in wechselnder Stärke. Am Nachmittag wurde feindlicher Angriff in
                           Btl. - Stärke, begleitet von 1 Panzer, nordwestlich Jagodniki abgewiesen.

o02.12.1942  :    - Nach jeweils schwerster Feuervorbereitung, die sich zeitweilig bis auf linken Flügel 29. I. D. (mot.) erstreckte, hat der
                          Gegner heute unter Einsatz starker inf. Kräfte mit bis zu 40 Panzern (wahrscheinlich mehrere Inf. Div., bzw. Brigaden
                           und Pz. Brigaden beteiligt) mehrere groß angelegte Angriffe gegen den Abschnitt der 297. I. D. geführt.
                           Der Schwerpunkt der feindlichen Angriffe richtete sich gegen die Abschnitte Jagodniki - Jelchi-.
                           - Bei 297. I. D. wurde der bei Zwischenmeldung noch laufende Feindangriff nördlich Jagodniki

o03.12.1942  :    Der Gegner hat heute seine Angriffe gegen die Front der 297. I. D. fortgesetzt. Die Angriffe haben offenbar auf Grund
                           der in den letzten Tagen dort erlittenen außerordentlich hohen Verluste an Kraft nachgelassen. Nach kurzer             
                           Feuervorbereitung 09.00 Uhr Wiederbeginn der feindlichen Angriffe gegen den Abschnitt Jagodniki - Jelchi.
                           -Bei 297. I. D. am Abend nordwestlich Jagodniki örtlicher Einbruch. Gegenstoß zur Wiedergewinnung der HKL
                           dort im Gange.  Der ostw. Zybenko eingedrungener Feind in Stärke von 25 Mann wurde vernichtet.

o06.12.1942  :    Vor Front 297. I. D. in verschiedenen Richtungen, vornehmlich in Gegend Dreihügelgrab beobachtete
                           Feindbewegungen bis zu Bataillonsstärke mit einzelnen Geschützen deuten auf Ablösungsbewegungen hin.

o07.12.1942  :    Bei 297. I. D. westlich Jelchi Abwehr eines feindlichen Erkundungsvorstoßes in unbekannter Stärke.

o08.12.1942  :    Nach kurzer Artillerievorbereitung ist der Gegner um 07.25 Uhr zu dem erwarteten Angriff gegen linken Flügel
                           297. I. D. mit Schwerpunkt bei Dreihügelgrab angetreten.

o09.12.1942  :    Bei 297. I. D. wurde die HKL ostw. Zybenko eingedrungener feindlicher Stoßtrupp zurückgeworfen.

o19.12.1942  :    297. I. D. nach Wypassnoje und von dort in allgemein südlicher Richtung,

o20.12.1942  :   Vor 297. I. D. lebhaftere feindliche Feuer- und Schanztätigkeit als an den Vortagen bei bisher festgestellter Verstärkung
                          des Gegners um 1 Batterie. Von mehreren, westlich der Karpowka in Stellung gehenden feindlichen Pak eine durch
                          Volltreffer vernichtet

o21.12.1942  :   Vor 297. I. D. wurden ostw. Zybenko 3 feindliche Spähtrupps, bei Dreihügeigrab 1 Stoßtrupp abgewiesen. Vor
                          Ostfront ostw. Jelchi am gestrigen Abend Verstärkung der feindlichen Grabenbesatzung beobachtet.
                          -Bei 297. I. D. südwestlich Rakotini stärkere Infanteriebesetzung der Stellung als bisher beobachtet.

o22.12.1942  :   -1 feindlicher Stoßtrupp wurde vor Mitte 297. I. D. nördlich Jagodniki abgewiesen

o27.12.1942  :    Bei 297. I. D. gelang es gegen Mitternacht einem stärkeren Stoßtrupp hart ostwärts Zybenko in die HKL einzudringen.
                           Gegenstoß im Gange.

o29.12.1942  :    Bei 297. I. D. wurde am frühen Morgen HKL ostw. Zybenko im sofortigen Gegenstoß bis auf 1 Bunker wieder in
                           eigene Hand gebracht.

o02.01.1943  :    Von 297. I. D. wurde am Vormittag feindlicher Stoßtrupp an Eisenbahnlinie westl. Zybenko verlustreich für den
                           Gegner abgewiesen. Seit 14.00 Uhr dort feindliche Erkundungsvorstöße, unterstützt von einem Panzer im Gange.
                           -Bei 297. I D. wurde der mit Panzerunterstützung am Bahnknie westl. Zybenko vorgetragene feindliche
                           Erkundungsvorstoß abgewiesen. An übriger Front außer Abwehr eines feindlichen Stoßtrupps nördlich Sowchose
                           Gernaja - Poljana gegenüber Tagesmeldung keine Veränderungen.

o04.01.1943  :    Pi. Btl. 297 (ohne 2 Kp.) und 2 Sturmgeschütze von Zybenko in Gegend 5 km nördl. Jagodniki verlegt.

o08.01.1943  :    Vor Mitte der 297. I. D. wurden nordwestl. Jagodniki während der Nacht 3 Stoßtrupps und 2 Spähtrupps
                           abgeschlagen. Lebhaftes MG - Feuer im Raum Zybenko und Feuer eines feindl. Panzers aus Gegend Tarwarowka.
                          -Bei 297. I. D. am Vormittag feindlicher Stoßtrupp westl. Zybenko abgewiesen. Im Morgengrauen Vorarbeiten je einer
                          Feindgruppe von 150 Mann und 300 Mann gege: die HKL zwischen Zybenko und Jagodniki. Zu gleicher Zeit wurde
                          feindlicher Erkundungsvorstoß südl. Dreihügelgrab abgewehrt.

o10.01.1943  :   Bei 297. I. D. wurden 10 feindliche Späh- und Stoßtrupps in Stärke bis zu 60 Mann vor allem bei Zybenko un ostw.
                          davon, sowie im Abschnitt Freihügeigrab verlustreich für den Gegner angewiesen.
                          -Der 297. I. D. wurde hierzu alle greifbaren Kräfte zugeführt. Die heftigen Kämpfe zu Abriegelung der Einbruchsstelle
                          nördlich Jagodnij dauern noch an. Am rechten Divisionsflügel wurden bis Höhe Zybenko den ganzen Tag über
                          anhaltende Feindangriffe abgeschlagen. Nordostw. davon zeitweilig 25 Feindpanzer durchgebrochen. Hierbei gelang es
                          dem Gegner in etwa Regimentsstärke nach Ausfall der dort haltenden Kräfte in die HKL 3 km ostw. Zybenko
                          einzudringen, von wo er z. Zt. versucht, in den Rücken der ostwärts davon haltenden Teile vorzustoßen. Bereinigung des
                          feindlichen Einbruchs in Gegend 2 km westlich Jelchi im Gange.
                          Beiderseits Dreihügelgrab erzielte der Gegner nach wechselvolen Kämpfen je einen örtlichen Einbruch von 400 m Breite.
                          Bereinigung der Lage dort eingeleitet.

o11.01.1943  :   Tiefe Einbruchsstelle nördlich Jagodniki und kleinere Einbruchsstellen auf naht 297. / 371. I. D. können aus
                          Kräftemangel nicht bereinigt werden. Abriegelung dort nur durch Feuer möglich.
                          -Südfront: Durch Einbruchsstelle ostw. Zybenko schiebt Feind weitere Infanterie und Panzer vor und versucht dort
                          abzuriegeln. Tiefe Einbruchsstelle bei Jagodniki und kleinere Einbruchsstellen bei
                          297. / 271. I. D. können aus Kräftemangel nicht bereinigt werden. Abriegelung dort nur durch Feuer möglich.
                         -Die beiden Einbruchsstellen beiderseits Dreihügelgrab bei linkem Flügelbtl. 297. I. D. unter Einbringung zahlreicher
                          Gefangener bis auf einen Stützpunkt bereinigt.
                         -Bei 297. I. D. nach Einbruch der Dunkelheit ostw. Zybenko erneute Angriffe abgewiesen.
                          Im Raum südlich 111,5, ostw. Zybenko eingedrungene Feindkräfte in Rgt. - Stärke. Kräftezustand und Verluste der
                          ostwärts dieses Einbruchs haltenden Einheiten ernst. Abriegelung der Einbuchsstelle nördlich Jagodniki unter
                          Heranziehung aller irgend verfügbaren Kräfte sowie von Nordwesten her. Gegenstoß zur Schließung der
                          Einbruchsstelle ostw. Zybenko durch 1. Gren. Rgt. (mot.) 71 im Gange. Nordwestlich Jagodniki 2 schwere feindliche
                          Panzer auf Minen gefahren und vernichtet.
                          -Bei 297. I. D. ruhiges Feindverhalten in der Einbruchsstelle bei und südl. Krawzow sowie an Straßenkreuz 1 km
                          nordostw. Zybenko. Hart westlich davon befindlicher Btl. Gef. Std. noch eingeschlossen. Zurücknahme der ostwärts
                          der zweigestrichenen Straße (2 km ostw. Zybenko) - 2 km nordwestlich Jagodnikij stehenden Teile in neue HKL im
                          Gange. Auf Höhenrücken 119,7 befindliche Feindteile im Gegenstoß nach Süden zurückgeworfen.

o15.01.1943  :   Reste der 29., 3. I. D. (mot.), 376. und 297. I. D. gehen auf endgültige Stellung an Bahnlinie bei und nordwestlich
                          Joropoponowo zurück. Röm. 8. A. K. wird in kommender Nacht in Zwischenstellung Rossoschka - Pitomnik
                          zurückgenommen (heute nicht angegriffen).

o22.01.1943  :   76. I. D., 29. I. D. (mot.) und 3. I. D. (mot.) und 297. I. D. aufgerieben.          
                          Südfront und Stalingrad und Nordfront halten hier aus gegen überlegene Angriffe. Munition geht auch hier zu Ende.